Vorteile der Ausbildung

Wir freuen uns darüber, dass Sie sich für eine Ausbildung im Fliesenlegerhandwerk interessieren. In diesem Beruf haben Sie vielseitige Möglichkeiten - für Leute, die etwas gestalten wollen: Ob es um keramische Boden- und Wandbeläge geht, um Natursteine oder um Betonwerksteinplatten - der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger übernimmt die Gestaltung von Wand- und Bodenflächen innerhalb und außerhalb von Gebäuden.

Wer sich für die Ausbildung zum Fliesen-, Platten- und Mosaikleger entscheidet, entscheidet sich damit zugleich für Deutschlands größten Wirtschaftszweig. Der ist stark und hat Zukunft.


Berufsbild:

Ein Fliesenleger gestaltet aus Fliesen und Platten eine Fläche, die er mit Ansetz- oder Verlegemörtel fest mit dem Untergrund verbindet. Er kennt Herstellung und Verarbeitung der verschiedenen Mörtel und die Verlegetechniken. Bei seiner Arbeit helfen ihm Schneidegeräte, Trocken- und Naßschneid- sowie Abfasmaschinen.
Der Fliesenleger berechnet am Anfang seiner Arbeit die Aufteilung der Fliesen, um sie exakt den Ecken, Nischen und Vorsprüngen anpassen zu können. Er muss sich im Wärme-, Schall- und Feuchteschutz, in der Farblehre und in der Gestaltung auskennen. Er stellt auch Estriche und Unterputze her, kann Werk- und Detailzeichnungen lesen und selbst Skizzen entwerfen.

Berufsvoraussetzungen:
Handwerkliches und technisches Geschick, Gefühl für Farben und Formen, zupacken können, vor allem aber präzise und genau arbeiten können.

Schulabschluss:
Mindestens Hauptschulabschluss

Mehr Chancen mit:
Praktikum zum Beispiel in den Ferien, damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, und der Ausbildungsbetrieb Sie kennen lernt.

Ausbildungsdauer:
Drei Jahre.

Ausbildungsvergütung:
Im ersten Ausbildungsjahr erhalten Sie 785 Euro monatlich, im zweiten Jahr 1.135 Euro und im dritten Jahr dann 1.410 Euro.

Anstellungschancen:
Sehr gut. Die meisten Auszubildenden werden übernommen.

Anfangsentgelt:
Von ca. 2.500 Euro aufwärts.

Arbeitszeit:
40-Stunden-Woche.

Urlaub:
Nach der Ausbildung: 30 Urlaubstage.

Wer sind die Kollegen:
Andere Bauberufe, Gas- und Wasserinstallateure, Elektrofachleute, Heizungsbauer usw.

Berufskrankheiten:
Moderne Werkzeuge, neue Transporthilfen und reduzierte Paketgewichte der Baustoffe erleichtern die Arbeit des Fliesenlegers. Durch den heutigen Arbeitsschutz werden zudem Probleme mit den Knien und dem Rücken vermieden.

Aufstiegschancen:
Weiter zum Vorarbeiter: nach drei Gesellenjahren kann man den Meister machen.

Altersversorgung:
Gesetzliche Rentenversicherung plus Zusatzversorgung.

Arbeitslosenquote:
Unbedeutend.

Frauenanteil:
Ein Prozent der Auszubildenden.

Ihre Ausbildung erhalten Sie natürlich vor allem in Ihrem Ausbildungsbetrieb, aber auch in einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte des Baugewerbes und in der Berufsschule bzw. Berufsfachschule. Nach der Gesellenprüfung können Sie ganz schön aufsteigen: Vom Facharbeiter über den Kolonnenführer und Bautechniker bis zum Meister, der in seinem eigenen Betrieb die nächste Fliesenlegergeneration ausbildet.

Eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung steht Ihnen bevor. Nach drei Jahren haben Sie dann mit der Gesellenprüfung Ihren Abschluss in der Tasche und können sich bereits selbstständig machen. Doch vor dieser Prüfung gibt es noch viel zu lernen und zu tun: In drei Ausbildungsstufen werden Ihnen durch Betrieb, Berufsschulunterricht und überbetriebliche Ausbildung Kenntnisse und Tätigkeiten der Bauberufe allgemein und die spezielle Fachausbildung vermittelt.

Wer Augenmaß hat, Spaß am handwerklichen Gestalten mitbringt und auch richtig zupacken kann, dem hat die Ausbildung viel Abwechslung zu bieten: Sie lernen, wie man Werk- und Verlegepläne ausarbeitet und danach die entsprechenden Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten ausführt. Sie erfahren, wie Dämm- und Sperrschichten sowie Putzuntergründe hergestellt, wie Trennwände aufgebaut und Fertigteile eingebaut werden. Sie lernen, wie chemisch beständige Wand- und Bodenbeläge hergestellt sind, und schon bald haben Sie auch theoretisch „ganz schön was auf dem Kasten". Wärme-, Schall- und Feuchtigkeitsschutz sind keine Fremdwörter mehr, sondern gehören zum beruflichen Rüstzeug. Dazu kommt auch das Berechnen von Massen. Und schließlich das große 1x1 der Ansetz-, Verlege- und Verankerungstechniken. Zu Ihrer Sicherheit stehen Themen wie Unfallverhütung und Arbeitsschutz ebenfalls auf dem Lehrplan.

 

 

Und wenn Sie sich jetzt noch nicht sicher sein sollten, ob Sie wirklich der oder die Richtige sind für die Ausbildung zum Fliesenleger, dann helfen folgende Fragen weiter:


• Sind Sie handwerklich geschickt?

• Wollen Sie selbstständig arbeiten?

• Haben Sie einen Sinn für das Praktische?

• Verfügen Sie über ein sicheres Augenmaß?

• Haben Sie Freude am Gestalten?

• Können Sie gut mit Farben umgehen?

• Besitzen Sie räumliches Vorstellungsvermögen?

• Können Sie zielstrebig und genau arbeiten?

• Möchten Sie gerne in einem Team tätig sein?


• Sind Sie körperlich fit und belastbar?

-> Wenn Sie acht Fragen mit "Ja" beantwortet haben, ist alles klar!


 






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